Taschenspielertrick

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KEIN WERKBAU
BEIM DORFEINGANG IN NUGLAR!

 

 

 


Einzonung mit einem Taschenspielertrick!
 
 
 

Gemäss heutiger Rechtssprechung kann eine Neueinzonung von Bauland nur gemacht werden, wenn an anderer Stelle Bauland wieder in die Landwirtschaftszone zurückgeführt wird. Um für den Werkbau das Gebiet am Dorfeingang in Nuglar einzuzonen, will der Gemeinderat daher die nicht gebrauchten Gemeindeparzellen bei der alten ARA in Nuglar von der OeBA in die Landwirtschaftszone zurückzonen.

Auf dem Papier wäre die Zonenkompensation damit zwar ausgewiesen, es handelt sich aber um einen raumplanerischen Trick!

Das Land bei der alten ARA ist hanggeneigt, vernässt, verbuscht, steinig. Kurz: unfruchtbares Landwirtschaftsland mit schlechtem Boden! Ungeachtet dessen, ob sich die Parzellen in der OeBA oder neu in der Landwirtschaftszonen befinden - es ändert sich auf dieser Fläche nichts. Dieses Land ist und bleibt schlecht.

Anders die Parzellen «Im Säuler» - hier besteht wertvolles, ja sogar in Nuglar das wertvollste und best erschlossene Kultur- und Ackerland!  Hier existiert ein Boden von höchster Qualität, der in den vergangenen Jahren dank biodynamischer Bearbeitungsweise zusätzlich aufgewertet wurde. Aus diesem Grund hat ihn der Kanton als Fruchtfolgefläche ausgeschieden. Diese Fruchtfolgefläche, die für wirtschaftliche Notzeiten vorgesehen ist, darf nicht zerstört werden.

Der Gemeinderat behauptet, dass «durch den flächengleichen Abtausch die Ausdehnung von Siedlungsgebiet vermieden wird.» Das ist richtig auf dem Papier, aber falsch in der Wirklichkeit!

Richtig ist, dass «Im Säuler» das Siedlungsgebiet ausgeweitet und Kulturland zerstört wird, während materiell bei der alten ARA alles unverändert bleibt.